ADHS bei Jugendlichen

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Liebe Jugendliche,
nun seid Ihr vielleicht schon seit Jahren darüber aufgeklärt und selber Profis darin zu wissen was es heißt ADHS zu haben. Eure jahrelange Konzentrationsproblematik, Innere Unruhe,Sprunghaftigkeit in sozialen Beziehungen mit Freunden und Familie,das Wechselbad der Gefühle, die Konflikte mit Lehrern und Lernprobleme haben damit einfach einen Namen bekommen. Nun kommt die Pubertät dazu und damit verbunden nicht nur hormonelle Schwankungen ,die sich auf den Körper und die Stimmungslage auswirken können sondern auch eine Neugier ,die bei vielen Jugendlichen z.B. auch dazu führen können, legale und illegale Substanzen auch auf Druck von Gleichaltrigen zu probieren. Dazu gehören Alkohol, Nikotin, Cannabis u.a. Dadurch verspüren manche eine Linderung der zB. Konzentrationsproblematik, leider führt dieser Versuch der „Selbstmedikation“ oft zu Abhängigkeiten von denen man später nur schwer loskommt. Natürlich verspüren manche von Euch sicherlich die positiven Auswirkungen auch im sozialen Miteinander, Barrieren und Ängste fallen, man kommt sich leichter näher, alles Vorteile aber eben leider besteht auch das Risiko für Suchterkrankungen welches mit dem Konsum deutlich ansteigt. Lasst euch beraten, ob es nicht doch sinnvoller wäre eine für euch passende Medikation zu finden ,die ihr ggf. auch mit ins Erwachsenenalter mitnehmen könntet. Falls ihr von den diversen illegalen Substanzen nicht loskommt lasst euch beraten ob nicht eine Psychotherapie oder Beratungsstelle helfen könnte. Euer Jugendpsychiater gibt euch sicherlich gerne dazu Auskunft. Grundlegende Informationen gibt es gut aufbereitet für euer Alter zB. auch auf der website: www.ich-bin-ok.com (Medice Arzneimittel) aber auch bei verschiedenen anderen Anbietern, Flyern, Sebsthilfegruppen,etc.
In diesem Sinne- take care
Eure Praxis Wunderkind

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Dr. med. Olga Stankovic-Dahmen